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Einladung – Symposium 2019  (PDF)

Programm + Verzeichnis der Vortragenden mit der Annotationen (PDF)

III. internationales historisches Symposium in Ostrov (Schlackenwerth)
Stadt Ostrov, Jáchymovská 1, 363 01 Ostrov
 „Die bekannten und unbekannten Schliks und ihr Einfluss auf die Geschichte des Weltfinanzwesens“

Das Symposium wird dem bedeutenden Grafengeschlecht Schlik und dessen Einfluss auf die europäische Politik und Geschichte des Weltfinanzwesens gewidmet.

27.– 28. September 2019

 Das Jahr 2019 ist für die Stadt Ostrov nicht nur deswegen von Bedeutung, weil im Schlackenwerther/Ostrover Schloss vor 450 Jahren, am 9. September 1569, Joachim Andreas Schlik geboren wurde, eine wichtige Persönlichkeit europäischen Format und einer der Hauptführer  des ständischen Aufstands. Wir gedenken auch weiterer Jubiläen, die dieses Adelsgeschlecht betreffen. Vor 585 Jahren, im Jahre 1434, verpfändete Kaiser Sigismund von Luxemburg die ganze Stadt  Schlackenwerth/Ostrov samt der Elbogner-Region seinem Kanzler, dem Grafen Kaspar (I) Schlik. Im Jahre 1489 kam es zur Gründung des Schlackenwerther/Ostrover Zweigs des Schlikschen Geschlechts. Heuer jährt sich zum 530. Mal der Erwerb der Stadt Ostrov samt den umher liegenden Grundstücken durch Kaspar (II) von Schlik. Im Jahre 1519,  also vor 500 Jahren, wurde von einem weiteren bedeutenden Schlackenwerther/Ostrover Landeskind, Stephan von Schlik (*24. Dezember 1487) die Prägung der Joachimstaler in Angriff genommen. Die Bewilligung des böhmischen Landtags zur Prägung der Silbertaler erwarb er zwar erst am 9. Januar 1520, doch zu jener Zeit musste er die Gestalt dieser silbernen Münze bereits fertig haben, da der Landtag nicht nur die Münzprägung, sondern auch die Gestalt der Münze und ihren Wert genehmigte. Die Belege dafür, dass der Prägebetrieb schon im Jahre 1519 aufgenommen wurde, finden wir in den Werken von      J. Mathesius, G. Agricola und J. Miesel. Als Münzmeister betätigte sich zu jener Zeit Stephan Gemisch und als Graveur Utz (Ulrich) Gebhart. Das Schloss Schlackenwerth/Ostrov galt damals als Residenz der Schlikschen Herrschaften. Stephan Schlik hatte hier seinen Sitz, verwaltete von hier aus seine Güter und leitete sämtliche Aktivitäten. Er war Begründer der Stadt St. Joachimsthal und förderte die Erzgewinnung im Mittel- und Westerzgebirge.

Zu unseren Zielsetzungen gehört es ebenfalls, den Einfluss dieses Adelsgeschlechtes auf die Geschichte und Entwicklung des Geldwesens in der ganzen Welt zu erklären und das Finanzwesen von weiteren bedeutenden Adelsgeschlechten vorzustellen, die auf der Herrschaft Schlackenwerth/Ostrov ihren Sitz nahmen – der Herzöge von Sachsen-Lauenburg, Markgrafen von Baden-Baden und der Toskanalinie der Habsburger (Sekundogenitur des Hauses Habsburg-Lothringen).

An dem Symposium nehmen in diesem Jahr die Historiker aus Österreich, Deutschland, Frankreich und der Tschechischen Republik teil.

Die Schirmherrschaft für das Symposium übernahmen der Vizepräsident des Senats des Parlaments der Tschechischen Republik Ing. Jan Horník und die Bezirkshauptfrau des Karlsbader Landkreises Mgr. Jana Mračková Vildumetzová.

Das Symposium findet mit der finanziellen Unterstützung des Karlsbader Landkreises statt. Wir bedanken uns auch bei den Partnern des Symposiums, den Firmen Panattoni Czech Republic Development s.r.o., WITTE ACCESS TECHNOLOGY s.r.o., Elektro S – Štěpánek s.r.o., Marius Pedersen a.s., Vodárny a kanalizace Karlovy Vary, a.s., Léčebné lázně Jáchymov a.s. und bei der  Stiftung St. Joachim, die uns organisatorische Hilfe geleistet hat.

Mgr. Miluše Kobesová, Fachgarant des Symposiums

 Organisation des Symposiums:
Zuzana Železná, Abteilung Büro des Bürgermeisters und der Innenverwaltung der Stadtverwaltung Ostrov,
zzelezna@ostrov.cz, Tel. : + 420 354 224 837, Handy Nr.: + 420 606 084 076

Mgr. Miluše Kobesová, miluse.kobesova@gmail.cz

Das Symposium findet in der tschechischen und deutschen Sprache statt.

Eintritt frei

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 Einladung zum Konzert

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PERLEN DES BAROCKS

Im Raum der Schlosshalle ertönen Werke der Barockmeister in der Aufführung von bedeutenden tschechischen Künstlern. Die Sopranistin Karolína Žmolíková, die Cembalistin Michaela Káčerková und der Oboist Jan Thuri sind allgemein anerkannte Solisten in ihrem Fach und treten regelmäßig auf bedeutenden in- und ausländischen Musikszenen auf. Im Programm erklingen meisterhafte Sonaten und Arien J. S. Bachs, G. F. Händels, A. Vivaldis und anderer Autoren.

Eintritt frei

 

 

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